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Ansitz #210614

Ansitz #210614

Aus dem heutigen Ansitz auf Reh wurde eine Begegnung der nicht alltäglichen Art.

Eigentlich wollte ich heute Abend nur noch ein wenig auf dem Hochsitz entspannen und schauen was die Rehe so treiben. Der Sitz direkt am Mühlbach ist dafür wunderbar geeignet da dieser leicht nach hinten hängt und man so richtig bequem die Natur um sich herum genießen kann. 1 Meter hinter mir fließt der Mühlbach mit leisem Plätschern vorbei.

Anblick gibt es heute allerdings nur die standorttreue Geiß im Nachbarrevier. Die kommt eigentlich sogut wie jeden Abend um dort zu äsen. Ansonsten war bis halb zehn nichts zu sehen. Also baumte ich ab. Als ich unten bin traue ich meinen Augen kaum. Hinter mir, über den Bach (auch Nachbarrevier), treibt ein junger Bock eine Geiß über die Wiese und 300 Meter weiter hinten stehen nochmal drei Stücke. Alle völlig unbeeindruckt von mir.

Gerade als ich am Bach entlang den Rückweg antrete und mich versuchen gegen die Unmengen an Stechmücken zu wehren sehe ich 10 Meter von mir entfernt einen braunen Fleck im Gras sitzen. Ich denke erst an einen Hasen der sich ins Gras drückt. Doch als ich näher komme entpuppt sich Meister Lampe als ein stattlicher Biber.

Seelenruhig futtert er weiter und beachtet mich nicht mal. Ich filme die ganze Szene noch 2-3 Minuten, bevor mich die Stechmücken zum Rückzug zwingen.

Ein wirklich außergewöhnlicher Ansitz heute Abend.

Ansitz Biber

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Alexander Schwab
Alexander Schwab ist Jäger in Bayern und Autor von wild.bayern. Er beschäftigt sich mit Jagd, Wild und Wildbret – erklärend, differenziert und ohne Vereinfachung. Sein Anliegen ist es, Zusammenhänge verständlich zu machen und einen sachlichen Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven zu ermöglichen.

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